TRADITION IN PERFEKTION

Professionalität, Präzision und Perfektion – drei essentielle Voraussetzungen in unserer u.a. von Patek Philippe, Rolex und Breitling zertifizierten Uhrenwerkstatt.

Die Behandlung einer jeden mechanischen Uhr beansprucht Ruhe, Geduld, Sorgfalt und somit Zeit. Die komplizierten Mikrokosmen der mechanischen Uhren verzeihen keine Fehler, die durch Hektik entstehen und beanspruchen Zeit, die sich unser Uhrmachermeister Roland Wißmann gerne nimmt.

Jahrzehntelange Erfahrung in der Wartung und Reparatur aller weltweit namhaften Uhrenmanufakturen machen ihn zu Ihrem verlässlichen Partner für alle Fragen und Nöte rund um Ihre Zeitmesser. So genießt er ebenfalls das handwerkliche Vertrauen der Manufakturen Rolex, Patek Philippe und Breitling, welche ihn zur Ausführung großer Revisionen legitimieren.

Einmal am Handgelenk, werden Sie Ihre Uhr stets tragen wollen, Stunde um Stunde, Tag um Tag, Jahr um Jahr. Dabei ist sie ununterbrochen in Betrieb – eine Höchstleistung. Bei komplizierten mechanischen Uhren sind bis zu 500 unterschiedliche Einzelteile in Bewegung – Gebrauchsspuren sind dabei nicht zu vermeiden. Wie jedes komplexe Präzisionsgerät benötigt auch Ihre Uhr einen regelmäßigen Service – Uhrmacher bezeichnen diesen als Revision. Sie sorgt dafür, dass die Gebrauchsspuren des täglichen Tragens beseitigt werden, um Ihnen dauerhafte Freude an Ihrem Zeitmesser zu gewährleisten.

TRADITION IN PERFEKTION

UHRMACHERWERKSTATT

Unser Uhrmacheratelier bietet Ihnen folgende Service-Leistungen:

  • Reparaturen (Mechanisch, Quarz)
  • Restaurierung antiker Uhren
  • Autorisierte Rolex-, Breitling- und Patek Philippe-Uhrenwerkstatt
  • Zifferblattrestaurierung
  • Batterie und Bänderwechsel im Sofortservice

Nachfolgend erläutern wir Ihnen, was es mit einer Revision auf sich hat und geben Ihnen viele hilfreiche Anregungen zum täglichen Umgang mit Ihrer Uhr. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer neuen Uhr und die nötige Zeit, sich an ihr zu erfreuen.

DAS UHRWERK

MECHANISCHE HÖCHTLEISTUNGEN

Ihre Uhr ist ein wahrer Hochleistungssportler.

Im Vergleich zu anderen Maschinen arbeitet das mechanische Uhrwerk unter schwierigsten Bedingungen; es wird durch Lagenveränderungen, schwankende Temperaturen, Stöße, Magnetismus, Staub und unregelmäßiges Ölen negativ beeinflusst. Dennoch zählt es jeden Tag aufs Neue 86.400 Sekunden ab und ist zudem noch umweltfreundlich.

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Die Unruh der meisten Uhrenmodelle, angetrieben durch die Uhrfeder, deren Kraft einem Hundertmillionstel einer Pferdestärke entspricht, bewegt sich mit acht Halbschwingungen pro Sekunde, somit 28.800 mal in der Stunde oder 252.288.000 im Jahr. Nach vier Jahren übersteigt die Mechanik die unvorstellbare Zahl von über einer Milliarde Bewegungen. Diese enorme Arbeitsleistung des mechanischen Uhrwerks ist nur dank der Verwendung hochwertigster Materialien und durch einen konstanten Verarbeitungsprozess mit absoluter Präzision möglich.

Im Inneren Ihrer Uhr arbeiten Teile, die auf den Tausendstelmillimeter genau gefertigt und verarbeitet wurden. Zum Vergleich – ein Haar hat die 50-fache Dicke. Mikroskopisch kleine Schräubchen mit perfekten Gewinden, für das menschliche Auge kaum sichtbar sowie kleinste Zahnräder und Federn verrichten fast stumm und unbemerkt tagein tagaus ihren Dienst.

Damit alle beweglichen Teile Ihrer Uhr dauerhaft präzise und einwandfrei arbeiten, sollte Ihre Uhr ordnungsgemäß gewartet werden. Das Räderwerk aus mechanisch beweglichen Teilen ist geölt und muss in regelmäßigen Abständen einer Inspektion unterzogen werden, da die Schmierleistung der Öle mit zunehmender Zeit abnimmt, worunter die Mechanik Ihrer Uhr leidet.

Ebenso unterliegen die Dichtungen des Gehäuses und der Aufzugskrone Alterungs- und Verschleißprozessen. Feuchtigkeit und Schmutz können bei defekten Dichtungen in das Uhrwerk eindringen und gravierende Schäden verursachen.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Uhr ca. im Intervall von drei Jahren warten zu lassen. Bei sichtbarer Bildung von Kondenswasser unter dem Uhrenglas ist allerdings eine sofortige Kontrolle notwendig, um mögliche Schäden an der Mechanik zu vermeiden und eine Korrosion der Bauteile zu verhindern.

Unser Uhrmachermeister ist dank jahrzehntelanger Erfahrung und Schulung bei allen weltweit namhaften Uhrenmanufakturen Ihr kompetenter Partner bei der Pflege und Wartung Ihres mechanischen Begleiters und steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

SO BLEIBT WAS WASSER DRAUSSEN

DICHTIGKEIT UND FEUCHTIGKEIT

Der größte Feind Ihrer mechanischen Uhr ist Feuchtigkeit in jeder Form. Wir empfehlen Ihnen, auch trotz Wasserdichtigkeit, Kontakt mit Wasser so gut es geht zu vermeiden.

Legen Sie am besten Ihre Uhr beim Wassersport, beim Baden, Duschen, Saunieren oder beim Kochen ab.

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Uhren, die als wasserdicht gekennzeichnet sind, können ihre ursprüngliche Dichtheit durch unbemerkte Beschädigungen der Krone und des Glases plötzlich verlieren, da die Dichtungen zwischen Boden, Glas, Krone, Drückern und Gehäuse chemischen und physikalischen Einflüssen ausgesetzt sind und im Laufe der Zeit spröde werden. So kann z.B. ein Schlag oder Stoß die Krone beschädigen, so dass die Kronendichtung ihre Funktion verliert, ohne das dies überhaupt sichtbar wird. Wir empfehlen daher einen Austausch der Dichtungen Ihrer mechanischen Uhr alle zwei Jahre und eine Überprüfung auf Wasserdichtigkeit einmal im Jahr.

Informationen über die DIN 8310

Der Begriff ‚wasserdicht‘ (water resistant) wird in der DIN Norm 8310 festgelegt. Danach gilt eine Uhr als wasserdicht, wenn sie im Neuzustand die drucktechnische Prüfung nach DIN 8310 besteht:

  • 30 Minuten 10 m Wassersäule (~ ca. 1 bar) anschließend
  • 90 Sekunden 20 m Wassersäule (~ ca. 2 bar)

Beim Prüfdruck entsprechen 10 Meter Wassersäule ca. 1 bar, somit wird die Uhr in diesem Test einem maximalen Druck von 3 bar ausgesetzt. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es sich hierbei um eine gleichmäßige statische Kraft handelt, die auf das Uhrengehäuse einwirkt. Beim Schwimmen in 20 Metern Tiefe wirken zusätzliche Seitenkräfte auf die Uhr, was die Belastung deutlich erhöht.

Eine bis 3 bar wasserdichte Uhr kann also niemals für einen Tauchgang bis 20 Meter Tiefe verwendet werden!

EIN HERZ UNTER SPANNUNG

RESERVE UND GENAUIGKEIT

Als Gangdauer oder Gangreserve bezeichnet man die Zeit, die eine Uhr vom Vollaufzug der Zugfeder bis zu deren völligem Entspannen läuft.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Gangreserve bei mechanischen Uhren: Jede mechanische Uhr mit Handaufzug sollte einmal am Tag bis zum Anschlag, am besten Vormittags, aufgezogen werden.

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Die Gangreserve bei Automatikuhren ist grundsätzlich abhängig von den Tragegewohnheiten eines jeden Uhrenbesitzers. Die automatische Uhr, die normalerweise durch die Armbewegung aufgezogen wird, muss jedoch von Hand aufgezogen werden, wenn die Uhr längere Zeit nicht getragen worden und die Gangreserve somit abgelaufen ist.

Ein Vollaufzug erfordert ca. 40 Halbumdrehungen der Krone (die normale Bewegung zwischen Daumen und Zeigefinger). Der automatische Aufzug dient nur dazu, die Gangreserve zu erhalten. Der Erhalt der Gangreserve ist nur gewährleistet, wenn die Uhr am Tag bei durchschnittlichen Armbewegungen mindestens 8-10 Stunden getragen wird.

Bitte beachte Sie weiterhin, dass jede Uhr nach Erhalt aus Reparatur oder bei einem Neukauf, erst einmal komplett aufzuziehen ist, da sonst eventuell die Gangreserve nicht ausreichend sein könnte.

Die Ganggenauigkeit Gangabweichungen hängen zu einem großen Teil von Faktoren ab, auf die der Uhrmacher nur geringen Einfluss nehmen kann – so z.B.:

  • starke Temperaturschwankungen
  • Höhenunterschiede (pro 500 m Höhenunterschied ca. 1 Sekunde pro Tag)
  • die Lagendifferenz, z.B. der Übergang von einer waagrechten in eine senkrechte Position
  • starke magnetische Felder können ebenfalls negative Auswirkungen haben
  • Tragegewohnheiten
  • Erschütterungen der Uhr
  • unregelmäßiges Aufziehen
  • Verschmutzung

Trotz bester Technik und Material haben die vorgenannten Einflüsse auch heute noch bedeutende Auswirkungen auf den Gang Ihrer Uhr. Eine mechanische Uhr kann, was die Ganggenauigkeit angeht, nicht mit einer Quarzuhr verglichen werden.

Das Werk einer Uhr wird in mindestens fünf verschiedenen Positionen kontrolliert und nach strengen Normen reguliert. Dies geschieht bei normaler Raumtemperatur. Trotz aller Sorgfalt in Produktion, Wartung und Pflege möchten wir Sie darauf hinweisen, dass auch bei offiziell geprüften “Chronometern” eine mittlere tägliche Gangabweichung von -4 bis +6 Sekunden erlaubt ist sowie zusätzlich 3 Sekunden täglich, wenn eine Temperaturschwankung von z.B. 5 Grad Celsius eintritt.

DAMIT ALLES RUND LÄUFT

DIE REVISION

Temperaturschwankungen, Stöße, Kratzer, Feuchtigkeit, Staub – im Laufe der Zeit ist Ihre Uhr enormen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Bei mechanischen Uhren trocknen z.B. die synthetisch hergestellten Öle und Fette an den Druck- und Lagerstellen aus.

Somit sind an diesen Reibungsstellen im Uhrwerk keine Schmierungen mehr vorhanden, wodurch Abnutzungserscheinungen, wie rauhe Oberflächen an Lagern und Zapfen entstehen und Hebel blockieren können.

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Deshalb prüft unser Uhrmachermeister alle Bauteile des Uhrwerks und ersetzt sie im Bedarfsfall. Kleinere Gebrauchsspuren an Gehäuse und Metallband versuchen wir herauszupolieren. Eine gründliche Reinigung erfolgt selbstverständlich von innen wie von außen. Am Ende der Revision ist Ihr Zeitmesser runderneuert – sowohl was die Funktion als auch die Ästhetik angeht. Sie erhalten für Ihre Uhr nach der Revision eine zwölfmonatige Reparaturgarantie.

Je nach Zustand Ihrer Uhr kann sich eine Revision mehr oder weniger umfangreich gestalten. Nachfolgend hier der Ablauf einer aufwendigen, umfassenden Revision:

  • Diagnose
  • Erstellung eines Kostenvoranschlags
  • Ausbau und Zerlegen des Uhrwerks
  • Reinigung aller Teile in einem Spezialbad
  • Kontrolle, eventuell Ersatz defekter Werkteile
  • Kontrolle aller Höhenspiele und Eingriffe des Räderwerks
  • Kontrolle von Hemmung und Unruh und ggf. Berichtigung
  • Remontage des Werks, Ölung und Justierung des Werks
  • Aufsetzen von Zifferblatt und Zeigern auf das Werk
  • Zerlegen des Gehäuses für die Aufarbeitung
  • Reinigung und Aufarbeitung von Gehäuse und Metallband
  • Kontrolle aller Bandschrauben
  • Gehäusemontage und Ersatz aller Dichtungen
  • Wiedereinschalung des Werks in das Gehäuse
  • Kontrolle der Wasserdichtigkeit inkl. Ersetzen von Dichtungen und evtl. Krone und Drücker
  • Mehrtägige Kontrolle und Feinregulierung der Funktionalität und Ganggenauigkeit und Gangreserve in verschiedenen Lagen sowie der Datumsschaltung
  • Funktionskontrolle des automatischen Aufzugs bei Uhren mit Automatikwerk
  • Die Dauer einer Revision hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. der Verfügbarkeit von Ersatzteilen oder dem Umfang möglicher Reparaturarbeiten.

Eines können Sie sich ganz sicher sein: Wir werden alles in Bewegung setzen, damit Sie Ihre Uhr schnellstmöglich wieder tragen können.

TIPPS FÜR DEN ALLTAG

TAGEIN TAGAUS

Eine mechanische Uhr sollte im Idealfall täglich getragen werden. So wird ein Stillstand der Uhr vermieden, welcher zu ungleichmäßigen Abnutzungen im Werk führen könnte.

Sollten Sie Ihre Uhr nur selten tragen, empfehlen wir Ihnen die Nutzung eines Uhrenbewegers. Wir beraten Sie hierbei sehr gerne.

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Schützen Sie Ihre Uhr weitestgehend vor Magnetismus, Stößen und Chemikalien wie Reinigungsmitteln, Parfums oder Kosmetika. Achten Sie darauf, dass beim Tragen die Krone stets am Gehäuse anliegt und gegebenenfalls verschraubt ist. Extreme Temperaturschwankungen wie bei einem Saunagang oder direkte Sonneneinstrahlung beeinträchtigen die Funktion der Spezialöle und Dichtungen. Wir empfehlen, Ihre Uhr vor der Bettruhe abzulegen und auf einem weichen Untergrund oder am besten im Etui aufzubewahren.

Alltägliche Verschmutzungen lassen sich mit einem trockenen, weichen Tuch sanft beseitigen. Im Falle stärkerer Verschmutzungen kann das Tuch bei wasserdichten Uhren auch leicht angefeuchtet werden. Bitte benutzen Sie keine Reinigungsmittel und achten Sie darauf, das Lederarmband nicht zu befeuchten.

ARMBÄNDER

DARAN HÄNGT ALLES

Metallarmbänder sind robust, haben eine lange Lebensdauer und sind wasserfest. Damit Sie lange Freude an Ihrem Metallarmband haben, sollten Sie es einer regelmäßigen Ultraschallreinigung unterziehen lassen. Bei dieser Gelegenheit werden die Bandschrauben kontrolliert und im Bedarfsfall neu gesichert.

Unser Uhrmachermeister steht Ihnen hierfür sehr gerne zur Verfügung.

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Wir empfehlen diese Pflege bei täglichem Tragen alle sechs Monate. Denn während des Tragens sammeln sich zwischen den Bandelementen Schmutzpartikel an, die im Laufe der Zeit schmirgelnd auf Stege und Bohrungen wirken. So könnte ein Metallarmband “ausleiern” und im schlimmsten Fall auseinanderfallen.

Armbänder aus Leder haben dagegen nur eine begrenzte Haltbarkeit. Leder ist ein feines, empfindliches Naturprodukt, das durch Feuchtigkeit und Abrieb altert. Schützen Sie Ihr Lederarmband nach Möglichkeit vor Feuchtigkeit, Seife und anderen Chemikalien.

Die Lebensdauer eines Lederarmbandes beträgt je nach Tragegewohnheit ein bis zwei Jahre. Aus hygienischen Gründen sollten Sie regelmäßig Ihr Lederarmband austauschen lassen.