JUNGHANS MEISTER TERRASSENBAU
Der Junghans Terrassenbau ist einer der spektakulärsten Industriebauten des frühen 20. Jahrhunderts. Die Meister Terrassenbau erinnert – als Automatik oder Handaufzug – an dessen bedeutende Architektur, indem das Uhrendesign prägende Gestaltungselemente des Industriedenkmals aufgreift: So verweist das Mäander-Design der Zifferblatt-Minuterie auf die Wandverzierungen, das Dunkelgrün des Alligatorlederbands auf die Wandfliesen in den Treppenaufgängen. Der Sichtboden gibt durch die gläsernen Fenster eines Terrassenbau-Abbilds den Blick ins Uhrwerk frei. Die Modelle sind auf jeweils 1500 Uhren weltweit limitiert.

 

 

 

JUNGHANS – STIL LEBEN
Seit über 150 Jahren gibt Junghans der Zeit ein eigenes Gesicht. Die Liebe zum Detail, der hohe Anspruch an Design und Qualität sowie eine über Generationen gewachsene Technologie-Kompetenz prägen die Pro- dukte der Uhrenfabrik Junghans seit der Gründung im Jahr 1861. Werte, die das Fundament der Erfolgsge- schichte des Unternehmens aus Schramberg im Schwarzwald bilden. Bereits 1903 ist Junghans mit über 3.000 Beschäftigten größter Uhrenhersteller der Welt. Die Entwicklung präziser Werke macht das Unterneh- men 1951 zum größten Chronometerhersteller in Deutschland und 1956 zum drittgrößten der Welt. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München setzt Junghans als offizieller Zeitnehmer neue Maßstäbe in der Zeit- messung. Nach einer ereignisreichen und bewegten Firmengeschichte übernehmen 2009 die Schramberger Unternehmer Dr. Hans-Jochem und Hannes Steim das Traditionsunternehmen und leiten eine neue Phase des Wachstums ein. Junghans fertigt auch heute noch alle Uhren auf dem historischen Firmengelände. Im Jahr 2018 wird der Terrassenbau zu seinem 100-jährigen Jubiläum wieder neu belebt. In diesem Denkmal der Industriearchitektur, das lange Zeit das lichtdurchflutete Herzstück der Junghans-Uhrenproduktion war, wird die Tradition des Uhrenbaus im Schwarzwald in einem Museum erlebbar. Auch in der aktuellen Kollek- tion lässt sich die lange Design- und Uhrmachertradition des Unternehmens erkennen – zeitgemäß in die Gegenwart transportiert. So zum Beispiel bei den Meister-Uhren, die seit den 1930er Jahren gefertigt wer- den, oder den Zeitmessern von Max Bill. Diese Bauhaus-Klassiker wurden erstmals 1956 in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Designer gestaltet – und werden nach diesen Entwürfen bis heute nahezu unverändert hergestellt. 1990 setzte Junghans mit der Erfindung der ersten Funkarmbanduhr Maßstäbe – eine Techno- logie, die 2018 mit einer neuen Generation intelligenter Funkwerke Made in Schramberg erneut ein Ausru- fezeichen in puncto Präzision und Genauigkeit setzt. Die klare Gestaltungssprache der Junghans-Uhren zieht sich durch die gesamte Unternehmensgeschichte. Ihre modernste Ausprägung findet sich in den stilvollen Modellen der FORM-Familie mit ihrer reduzierten Schlichtheit. Mit einem formvollendeten Design verbinden die Uhren von Junghans seit über 150 Jahren Uhrmacherei und Gestaltungskompetenz am Handgelenk. Stil zum Erleben.