Eine mechanische Uhr lebt durch ihr Werk: Das Kaliber macht die uhrmacherische Qualität aus, es entscheidet, ob ein Hersteller sich „Manufaktur“ nennen darf. Da das Werk also Herzstück der Uhr ist, baut NOMOS Glashütte es selbst. Keine Selbstverständlichkeit in der Welt der Uhren, auch nicht bei Zeitmessern, die viel teurer sind als die von NOMOS Glashütte. Das zeigt schon ihre Zahl: Weniger als 20 Manufakturen gibt es weltweit.

Gefertigt wird bei NOMOS Glashütte nach den Kriterien des Deutschen Werkbundes. Modernste Laser- und CNC-Maschinen werden durch viel Handarbeit ergänzt; Handarbeit, die auf jahrhundertealten Uhrmachertraditionen beruht. Feine Perlagen und Schliffe sorgen auf den Handaufzug- wie Automatikwerken dafür, dass man den Kalibern durch den Glasboden gern bei der Arbeit zusieht. Berühmt sind alle NOMOS-Kaliber für ihre außergewöhnlich große Ganggenauigkeit; in sechs Lagen reguliert, erreichen sie beste Werte.

Der Name NOMOS Glashütte Deutsche Uhrenwerke steht für die ganze Bandbreite feinuhrmacherischer Expertise.

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UHRMACHERISCHE QUALITÄT

DAS NOMOS-SWING-SYSTEM

Assortiment, Reglage, Hemmung, Schwingsystem: Das System aus Unruh, Spirale, Ankerrad und Anker, das eine mechanische Uhr antreibt und den Takt angibt hat in der Uhrenwelt viele Namen. NOMOS Glashütte hat nun ein eigenes, selbst konstruiertes – das Swing-System.

Ist es von bester Qualität, ist gewährleistet, dass die Uhr genau geht. Ein solch perfektes Uhrenherz selbst herzustellen, gilt als ganz große Kunst. Bislang schien es für kleinere Manufakturen unmöglich, weil zu fein, zu kompliziert, zu teuer. Höchstens die Fertigung von Hand zu Spitzenpreisen galt als machbar – zehn oder hundert Stück, nicht jedoch bezahlbare Serien. Fast alle Marken beziehen daher ihre Systeme von einem einzigen Spezialhersteller in der Schweiz.

TAKTANGEBEND // HOCHPRÄZISE

DAS DUW 3001

Ein Automatikwerk völlig neuen Kalibers. Mit nur 3,2 Millimetern Höhe ist dieser Motor äußerst flach – und dabei hochpräzise. Auch der Wirkungsgrad des Laufwerks konnte gesteigert werden, und wie: Er beträgt (für den Kenner fast unglaubliche) 94,2 Prozent. Tatsächlich gibt es nur 5,8 Prozent Reibungsverlust (eben die 5,8 Prozent, die zu 100 Prozent fehlen). Und das ist enorm, denn normal sind eigentlich um die 20 Prozent.

DUW 3001 bringt also trotz geringer Bauhöhe allerbeste Leistung. Dass der neue NOMOS-Motor, bei aller Hochtechnologie, nach wie vor natürlich auch voller Handwerk steckt, dass das hauseigene Swing-System darin den Takt vorgibt (und für beste Gangeigenschaften sorgt) und auch die berühmten Glashütter Merkmale zu finden sind: Dreiviertelplatine, Streifenschliff, temperaturgebläute Schrauben und so weiter — all dies versteht sich von selbst. Ein Kaliber der nächsten Generation also, das jetzt neu in der Serie „neomatik“ tickt: Fünfzehn Automatikuhren, wie es sie in dieser Dimension bis dato noch nicht gab – flach und elegant und sehr genau, dabei weltgewandt, kultiviert, zeitgemäß.