Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001
Eine neue komplizierte Armbanduhr im Stahlgehäuse

Patek Philippe präsentiert eine neue Funktion für Kalenderuhren: Der Weekly Calendar ist ein teilintegrierter Mechanismus. Er zeigt zusätzlich zum Wochentag und Datum auch die Kalenderwochen an. Die Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001 läuft mit einem völlig neuen automatischen Basiskaliber.

Vom einfachen Fensterdatum bis zum extrem komplexen säkularen ewigen Kalender, der bis ins 28. Jahrhundert vorprogrammiert ist, hat Patek Philippe ein breites Spektrum an Kalenderfunktionen entwickelt. Der Ewige Kalender ist seit langer Zeit als wahre Spezialität der Manufaktur etabliert. Der patentierte und 1996 lancierte Jahreskalender hat mit seinem nur einmal jährlich, jeweils am 1. März, zu korrigierenden Vollkalender eine kleine Revolution ausgelöst. Die Referenz 5200 Gondolo „8 Days, Day & Date Indication“ hat 2013 mit ihrer augenblicklichen Wochentags- und Datumsanzeige eine faszinierende Innovation präsentiert. Jetzt geht Patek Philippe einen Schritt weiter und baut ihreKollektion der „nützlichen Komplikationen“ um den Weekly Calendar Referenz 5212A-001 aus. Er zeigt die laufende Kalenderwoche an. Das ist eine äußerst praktische Funktion in unserer globalisierten Welt– selbst in Zeiten von Smartphones.

 


Ein lesbares und unverwechselbares Gesicht

Die neue Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001 zeigt sich schon auf den ersten Blick sehr eigenständig mit ihrem opalen silberfarbenen Zifferblatt und ihren fünf Zeigern aus der Mitte – eine ungewöhnliche Darstellung. Die Stunden und Minuten zeigen elegante Dauphine-Zeiger aus geschwärztem Weißgold mit zwei lapidierten Facetten an. Sie passen perfekt zu den aufgesetzten Stabindexen aus geschwärztem Weißgold mit je vier lapidierten Facetten. Ein schlanker Zeiger folgt dem Lauf der Sekunden. Den Wochentag markiert eine Kreisskala im Zentrum des Zifferblatts durch einen hammerförmigen Zeiger mit rotem Ende. Ein zweiter Zeiger von gleicher Gestalt ermöglicht das simultane Ablesen der Kalenderwoche und des zugehörigen Monats auf zwei konzentrischen Skalen am Zifferblattrand. Ein Fensterdatum bei 3 Uhr vervollständigt diese Kalenderindikationen. Eine weitere Besonderheit: Die eigens für diese Uhr geschaffene Typografie stammt aus der Handschrift eines Designers der Manufaktur. Sie zeigt ebenso einzigartige wie unterschiedliche Buchstaben und Ziffern. Sorgfältig in Schwarz aufgedruckt verleihen sie dem Zifferblatt der Referenz 5212 eine sehr menschliche und poetische Note. Und sie erinnern an eine Epoche vor nicht allzu langer Zeit, als Notizen noch von Hand in Agenden aus Papier aufgeschrieben wurden.

Ein Gehäuse von zeitloser Eleganz

Mit einem Durchmesser von 40 mm und einer Höhe von 11,18 mm fasziniert die Calatrava. Das Gehäuse ist aus Edelstahl, eine Rarität bei Patek Philippe. Besonders ist auch die raffinierte Konstruktion mit der Lünette, die über die zweistufigen sanft gebogenen Armbandanstöße ragt. Das Gehäuse wird in den

Ateliers der Manufaktur unter tonnenschwerem Druck kaltgeformt und anschließend von den Händen versierter Handwerker rundum poliert. Dieser Arbeitsschritt ist ein höchst komplexes Verfahren angesichts der vielen scharfen Grate und Winkel. Die schnörkellose Ästhetik ist von der Referenz 2512 inspiriert, einem Einzelstück aus dem Jahr 1955 aus der Sammlung des Patek Philippe Museums. Diese Verwandtschaft betont die Referenznummer der neuen Calatrava Weekly Calendar. Sie hat die gleichen Ziffern in anderer Reihenfolge. Den Vintage-Aspekt verstärkt ein Saphir-Deckglas im Box-Design, das ein leicht aufragendes Profil zeichnet.

Ein teilintegrierter Wochenkalender

Um den Wochentag und die Ziffer der Kalenderwochen anzuzeigen, hat Patek Philippe einen völlig neuen teilintegrierten Mechanismus entwickelt. Er enthält auf 1,52 mm Höhe 92 zusätzliche Einzelteile. Dank einer eigens für diesen Mechanismus entwickelten und gefertigten Platine bleibt das Uhrwerk sehr flach. Ein auf dem Stundenrad in der Werksmitte platzierter 7-zackiger Stern steuert die Wochentagsanzeige. Ein zweiter Siebenerstern mit einer verlängerten Sonntags-Zacke treibt über eine Wippe das Wochenrad mit 53 Zähnen an. Der Wechsel der Kalenderanzeigen erfolgt halb-augenblicklich in leicht abgestuften Sprüngen, um Energieverbrauchsspitzen zu vermeiden. Das Korrigieren der Wochentags- und Kalenderwochenanzeige geschieht mit Hilfe zweier Drücker bei 8 und 10 Uhr in der Gehäuseflanke. Die Datumskorrektur erfolgt über die Krone in halb gezogener Position. Dank wohl durchdachter Sicherheitssysteme kann der Nutzer diese Korrekturen zu jeder Tages- oder Nachtzeit ausführen, ohne das Uhrwerk zu beschädigen – komfortabel und kundenfreundlich. In Übereinstimmung mit der internationalen Norm ISO 8601 hat Patek Philippe den Montag als ersten Wochentag gewählt (und nicht den Sonntag wie in einigen Ländern üblich). Als erste Woche des Jahres zählt die Woche, die den 4. Januar enthält. Die Skala mit 53er-Einteilung berücksichtigt auch die Jahre mit einer Zusatzwoche. Sie kommt alle 5 bis 6 Jahre vor, das nächste Mal 2020.