Die Repetition ist eine Komplikation einer mechanischen Uhr, die auf Wunsch durch Betätigen eines Schiebehebels oder Drückers die Zeit schlägt. Bei der Minutenrepetition werden drei unterschiedliche Klänge erzeugt. Die Stunden werden in der Regel mit einem tiefen Ton geschlagen, die Viertelstunde durch eine Zweiton-Sequenz und die Minuten durch einen hohen Ton.

Vor der Erfindung des elektrischen Lichts erfuhr man mit Repetitionen in der Dunkelheit die Uhrzeit. Heute sind Minutenrepetitionen, die zu den kompliziertesten Repetiermechanismen gehören, vor allem bei Sammlern und Uhrenliebhabern beliebt.

Der Zeitschlag erfolgt durch kleine Stahlhämmer auf unterschiedlich gestimmte Tonfedern – feine Stahldrähte, die innerhalb des Uhrgehäuses kreisförmig um das Uhrwerk gewunden sind. Ein höchst komplexer Schlagmechanismus mit kompliziert geformten Rechen und Staffeln, Nocken und Rädern.

REFERENZ 5531R

WELTZEITUHR MINUTENREPETITION

Weit über hundert eigens konstruierte Einzelteile, von denen jedes mit höchster Präzision gefertigt werden muss, erfordern außerordentliche Geschicklichkeit, jahrzehntelange Erfahrung und unendliche Geduld des Uhrmachermeisters. Bis zu 300 Arbeitsstunden kann der Zusammenbau der extrem miniaturisierten Einzelteile einer Minutenrepetition dauern. Bevor die Tonfedern gestimmt werden können, müssen sie sicher am Uhrwerk befestigt sein. Anschließend werden sie von den winzigen Hämmern angeschlagen und nah ans Ohr gehalten. Falls der Ton nicht ganz perfekt klingt, werden die Federn wieder losgeschraubt. Ein Hauch Metall wird weggefeilt, die Federn werden ein klein wenig zurechtgebogen. Dann werden sie erneut festgeschraubt und nochmals getestet. Das Verfahren von Befestigen, Anschlagen, Losschrauben und Bearbeiten der Tonfedern ist erst zu Ende, wenn der Meisteruhrmacher seine Werkzeuge zufrieden beiseitelegt.

Alle Teile müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, um einen präzisen Anschlag und makellosen Klang zu gewährleisten. Dennoch klingen keine zwei Uhren genau gleich. Ein feiner Unterschied, der jede angefertigte Uhr zu einem individuellen Meisterstück macht.

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DIE ANSPRUCHSVOLLSTE EINZELKOMPLIKATION

MEISTER DER MECHANIK

Der Klang jeder Minutenrepetition wird vom Präsidenten von Patek Philipp, Thierry Stern, persönlich begutachtet, bevor sie die Manufaktur verlassen darf. Nur sein Ohr kann die Klangfarbe abschließend genehmigen und gewährleisten, dass wirklich jede Patek Philippe Minutenrepetition den unverkennbaren Klang besitzt, der in der Uhrenbranche den akustischen Maßstab setzt. Zum ersten Mal lässt eine Minutenrepetition auf der ganzen Welt die Ortszeit erklingen.

Die Referenz 5531 vereint zwei Komplikationen, bei denen die Genfer Manufaktur den Ton angibt: die Minutenrepetition und die Weltzeitanzeige. Anders als die anderen Uhren dieses Typs, lässt die Referenz 5531 immer und überall die Ortszeit erklingen, die Uhrzeit jener Zeitzone, die durch den Ortsnamen bei 12 Uhr auf dem Zifferblatt repräsentiert und von den Zeigern aus der Mitte angezeigt wird.

Um die jeweilige Ortszeit zu schlagen, musste man die Weltzeitanzeige mit ihren drehbaren Orts- und 24-Stundenscheiben mechanisch mit dem Schlagwerk koppeln. Eine horologische Herausforderung, die bereits jetzt Uhrengeschichte schreibt.